Der Weg des Mystikers/der Mytikerin (3.4.20)

Du bist schon auf dem Weg nach innen. Der Weg nach innen ist ein Weg der Selbstentdeckung, um sich selber kennen zu lernen, um sich zu verbessern und um sein Leben selbst gestalten zu können. Du entdeckst auf deinem Weg, dass dein Verhalten, deine Entscheidungen und dein Leben stark von deinen Emotionen abhängen. Du neigst oft dazu, den anderen die Schuld zuzuschieben für deine negativen Gefühle. Dabei entspringen alle Gefühle aus dir selbst.

Ein Mystiker/eine Mytikerin sein in dieser Zeit (2.4.20)

Hoffentlich hast du hast deine Reise nach innen begonnen. Dag Hammarskjöld sagte, die längste Reise ist die Reise nach innen – und vielleicht ist sie auch die schwierigste. Diese Reise beginnt mit den Fragen: Wer bin ich? Warum bin ich auf dieser Erde? Was passiert, wenn ich sterbe? usw. In der Antwort auf diese Fragen beginnst du schrittweise dich selbst, dein Leben und das Universum zu verstehen. Du wirst merken, dass du dazu neigst zu glauben, immer „richtig“ über eine Sache zu denken, als ob es keine andere Weise gäbe darüber zu denken. Geht es darum, dass du immer Recht hast?

Gelassenheit (1.4.20)

Ausgangssperre! Wenn du nicht nach außen reisen kannst, dann mach eine Reise nach innen. In dieser inneren Reise wirst du viele deiner inneren Schätze entdecken. Diese werden einen entscheidenden Unterschied in der Qualität deines Lebens machen. Du wirst reicher an Dankbarkeit, Vertrauen, Vergebung, Freude, Friede, Güte, Sanftmut und Gelassenheit.

Geduld - eine zeitgemäße Tugend (31.3.20)

Ausgangssperre! Wie lange noch? Bis die Maßnahmen wirken, braucht es Geduld sagen uns die Behörden. So, wie alle um dich herum ringst auch du um den richtigen Umgang mit dem Corona-Risiko. Das Leben wird dich auf eine Belastungsprobe stellen, besonders im engen Raum mit anderen. Ob man eine Terrasse oder einen Garten hat macht in diesen Zeiten einen deutlichen Unterschied.

"Gottes Sehnsucht ist der Mensch" - Hl. Augustinus (28.3.20)

"Adam, wo bist du?“ , so ruft ihn Gott an einem Abend im Garten Eden. (Gen 3,9). Willst du der Sehnsucht Gottes nach dir auf die Spur kommen, dann setze deinen Namen an die Stelle von Adam. Wo du auch bist, Gott geht dir nach (Francis Thomson). Die Sehnsucht Gottes nach dir, seinem geliebten Sohn/seiner geliebten Tochter, beschreibt Jesus in seinem Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32). Das Herz des Vaters ist von einem schmerzlichen Verlangen entbrannt, den Sohn (dich) glücklich wieder bei IHM, in seinem Haus, zu sehen.

Mit Gott träumen (27.3.20)

Gott trägt einen Traum für dich in seinem Herzen. ER hat etwas Einzigartiges für dich geplant. Du bist nicht ein Produkt irgendeiner Laune von IHM. Er gab dir das Leben mit einem klaren und präzisen Plan (Jer 29,11). Deshalb vergleiche dich niemals mit anderen, was sie tun, wie sie leben oder was sie erreicht haben. Versuche niemals das Leben, das sie leben, zu leben. Sag nicht: „Ich möchte auch so sein“, sonst verpasst du die Gelegenheit, deine Einmaligkeit kennenzulernen und du entdeckst nie die Schätze, die Gott in dich hineingelegt hat.

Ja zu Gott - Ja zum Leben (26.3.20)

Du merkst womöglich, dass es dir gar nicht leicht fällt, ein „Ja“ zu Gott zu sagen, wie die Hl. Maria, die ein vorbehaltloses „Ja“ zum Plan Gottes in ihrem Leben gab. Entdeckst du in dir Vorbehalte? Spürst du Widerstände in dir? Willst du „Ja“ zu Gott sagen, aber du kannst eine schlechte Gewohnheit nicht ablegen? Willst du „Ja“ zu Gott sagen, aber du möchtest eine bestimmte unerlaubte Beziehung nicht aufgeben? Oder denkst du „Ja“ zu Gott zu sagen ist ok, aber du willst so leben, wie du es gewohnt bist? Du sagst „Ja“ zu Gott und ein leises „Nein“ zu dir selbst.

Sag JA zu Gott (25.3.20)

Hast du Angst vor Entscheidungen? Entscheidungen klingen so endgültig und viele schieben sie auf. Dennoch besteht dein Leben aus einer Reihe von Entscheidungen – rund 20.000 täglich, so sagen uns die Psychologen. Viele davon werden unbewusst und spontan aus dem Bauch heraus getroffen. Sie bereiten dir keine Qual der Wahl, weil du fast immer alltägliche Entscheidungen treffen musst, die schon klar sind.

Da sein, wo man gerade ist (24.3.20)

Sind deine Gedanken ständig woanders und nicht da, wo du gerade bist? Klagst du, dass du beim Gebet zerstreut bist? Klagst du über mangelnde Konzentration? Dann höre eine Geschichte dazu:

Gott nahe zu sein ist gut für dich (23.3.20)

Du suchst die Nähe zu anderen Menschen, weil es dir guttut. Bereits als Baby hast du dich in den Armen deiner Mutter beschützt, geborgen und beruhigt gefühlt. Aber auch als erwachsener Mensch erfährst du die Nähe eines lieben Menschen als etwas sehr Erfüllendes und in Krisensituationen sogar als etwas Beruhigendes. Manche Menschen scheuen die Nähe von Anderen, weil traumatische Erfahrungen mit Menschen in ihren bewussten oder auch unbewussten Erinnerungen bleiben.

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