Auch dies wird vorübergehen (27.4.20)

Du versuchst den inneren Frieden zu finden, indem du dir Vergebung als einen Lebensstil aneignen willst. Es täte dir gut, auch andere Gesichtspunkte in diesem Zusammenhang zu betrachten, damit der innere Friede, den du anstrebst, auf wahrlich starkem Fundament ruht.

Vergib und werde Gott ähnlich (24.4.20)

Jemandem zu vergeben bedeutet, dass du nicht nachtragend bist und keine Wiedergutmachung forderst. Das beinhaltet nicht, dass du ein Unrecht billigst oder dich ausnützen lässt. Du merkst, dass es schwierig ist zu vergeben. Warum solltest du einem Menschen vergeben, der dir Böses angetan hat? Denk ein wenig darüber nach. Gibt es jemanden unter uns, der keine Vergebung empfangen hat? Du vergibst, weil dir vergeben worden ist (Mt 9,13), „denn wir verfehlen uns in vielen Dingen“ (Jak 3,2). Das ist der erste Grund. Gott kann dir nicht vergeben, wenn du anderen nicht vergibst.

Richte deine Blicke nach vorne (22.4.20)

Bist du in deinem Leben von jemandem verletzt worden und hast du einen Groll gegen diesen Menschen? Falls dieses Gefühl tief verwurzelt ist, kann daraus Hass entstehen. Angestaute Ressentiments und nicht losgelassene Wut versetzen dich in einen permanenten Zustand der Instabilität und werfen dich aus dem Gleichgewicht. Dein Inneres ist ständig aufgewühlt, und du lebst nicht mehr in Shalom, Frieden, Harmonie und Ruhe.

Sei wie die Lotusblume (20.4.20)

Um einen echten SHALOM zu erlangen, muss du zuerst Gott in den Mittelpunkt deines Lebens stellen. Aber erkenne auch die Dinge, die deinen inneren Frieden zerstören. Negative Menschen rauben dir oft Energie und inneren Frieden. Die Gefahr im Umgang mit negativen Menschen ist, dass du selbst im Laufe der Zeit negativ wirst.

Innerer Frieden (17.4.20)

Du hast bereits gesehen, dass der Frieden, den Jesus den Aposteln zuspricht, ein innerer Frieden ist, ein Frieden des Herzens. Dieser Frieden Gottes ermöglicht es dir, einen hoffnungsvollen Blick auf die Welt zu richten, wenn auch oft Gewalt und Konflikte sie zerreißen.

Eine Entfremdung von Gott und von den Menschen löst in dir eine innere Turbulenz aus. Diese innere Turbulenz tritt in unterschiedlicher Intensität und verschiedenen Formen auf: depressive Verstimmung, Stress, Traumata, Überforderung usw. "Suche Frieden und jage ihm nach!", heißt es im Psalm 34,15.

Sadako und das Kranich-Falten oder Gottes Gedanken des Friedens (16.4.20)

Am 6.8.1945, zerstörte die erste Atombombe die Stadt Hiroshima. Sadako, ein zweijähriges japanisches Mädchen, überstand diesen Angriff zunächst scheinbar unversehrt - scheinbar...

Der Friede, den die Welt nicht geben kann (15.4.20)

Der auferstandene Herr begegnet den Jüngern immer mit dem Gruß „Der Friede sei mit euch!“ (Joh 20,19.26b). Die Jünger saßen ängstlich hinter verschlossenen Türen. Der Kreuzestod Jesu hat ihre Herzen verwirrt und in eine innere Unruhe versetzt (Joh 14,1).

Eine Osterbotschaft in der Corona-Zeit (Ostermontag)

Die Kirchen sind leer.
Die Schulen sind leer.
Die Regale sind leer.
Aber das ist in Ordnung, weil
das Grab auch leer ist!

Die Theater sind leer.
Die Arenen sind leer.
Die Büros sind leer.
Aber das ist in Ordnung, weil
das Grab auch leer ist!

Fass dein Gesicht nicht an.
Fass deinen Mund nicht an.
Berühre deine Augen nicht.
Aber das ist in Ordnung, weil
Jesus dein Leben berührt hat.

Sei ein Mensch der Auferstehung (Ostersonntag)

Ja, Jesus lebt! Er lebt wirklich! Ich wünsche dir ein frohes Osterfest. Die frohe Botschaft für dich ist, dass es für jedes Kreuz in deinem Leben eine Auferstehung gibt.

Gedanken zum Karfreitag

Wir brauchen manchmal den Schmerz um uns entfalten zu können, um der oder die zu sein, die wir sein können. Deshalb sind Not und Leid oft notwendig, damit wir die Entwicklungschance nutzen können. Vor der Auferstehung gibt es im Christentum immer das Kreuz. Ohne Kreuzigung gäbe es keine Vergebung der Sünden. Ohne Auferstehung gäbe es keine Freiheit von der Macht der Sünde. Ohne Karfreitag gäbe es keinen Sinn für Ostersonntag.

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